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Historische Romane aus dem 2. für das 21. Jh.

Die Romane :



Begleitmaterial :

Mittwoch, 20. April 2016

Personen in der Romanike (2): Belsia Valeriana, die Krämerstochter


Belsia Valeriana, die Tochter des Krämers Belso, ist die seltsamste Gestalt im #Romanike-Zyklus. Wir führten sie als kleine Verwirrung in den ersten Kapiteln von "Gesetzbuch des Kosmos" ein, die am Ende schnell entsorgt werden sollte. Das ließ sie aber nicht mit sich machen. Valeriana ist so eine vielseitige und mächtige Figur, dass sie es uns unmöglich machte, sie auf plausible Weise abzuschieben. Nach und nach nahm sie vielmehr entscheidenden Einfluss auf die Handlung: Sie stellte sich sogar den Killern, die darauf aus sind, ihren Pflegebruder Iulius Adrianus zu metzeln! Manche Leser betrachten Valeriana als die eigentliche Heldin des Zyklus, zumal sie (in der englischen Fassung) die einzige ist, die in allen sechs Bänden der Serie auftritt.

Valerianas Ursprünge liegen in der Nachbarschaft des Hauses Iulii von Aquae Mattiacorum am römischen #Limes. Mit dem stillschweigenden Einverständnis der Hausherrin Lucania Castilla geht sie schon als kleines Mädchen im Hause ein und aus und entwickelt den Ehrgeiz, einen festen Platz in diesem vornehmen Anwesen zu bekommen. Wie Adrianus es ausdrückt: "Als wir uns alle daran gewöhnt hatten, dass sie ständig zugegen war, ging sie einfach nicht mehr nach Hause." Er wehrte sich heftig, als sie ihm seinen alleinigen Anspruch auf seine Familie streitig machte, und dieser Konflikt zwischen ihnen ist nach wie vor ungelöst.

In der Opus-Gemini-Trilogie ist Valeriana 22 Jahre alt und zu einer durchtriebenen jungen Dame herangewachsen, die mit Zähnen und Klauen ihren Platz hoch droben auf der sozialen Leiter verteidigt, auf der sie sich eingenistet hat. Zum schlechten Ruf des Hauses Iulii trägt sie durch ihr unbändiges Benehmen in der Öffentlichkeit erheblich bei. Sie schätzt es sehr, wenn sie ihre Umwelt mit unerwarteten Reaktionen überraschen kann; insbesondere Adrianus fällt es schwer, mit ihren scheinbar beliebigen Launen umzugehen. Wenn sie ihn richtig wütend gemacht hat, beschimpft er sie als Fähe. Aber vorsichtshalber achtet er darauf, dass sie es nicht hört.

Valeriana ist ebenso hochgewachsen wie Adrianus, so dass die beiden manchmal für echte Geschwister gehalten werden. Äußerlich wirkt sie trügerisch unschuldig, ein Vorteil, den sie bedenkenlos ausnutzt, nur ihre Augen erinnern in der Tat an die eines Fuchses. Ansonsten wurde sie mit einem Streifen kleinmädchenhafter Sommersprossen geboren, der sich über ihre Nase zieht, und mit kräftigen hellbraunen Locken, die schwer in Form zu bringen sind: Zumeist lässt sie ihrer Mähne freien Lauf, bändigt sie aber auch gerne mit Diademen, vorzugsweise teuren. Eine Art Markenzeichen ist ein blauweißer Seidenschal, den sie als Kind von Castilla bekommen hat. Die Hauslehrer der Iulii schätzten und schätzen ihren Lerneifer und ihre rasche Auffassungsgabe, Adrianus dagegen fühlt sich von ihr zugleich angezogen und bedrängt und ist sehr bemüht, sie auf Abstand zu halten. Mit dem Tod ihrer Beschützerin Castilla verliert sie ihren Rückhalt im Hause und ist nun akut von Zurücksetzung bedroht, um den schlechten Einfluss zu unterbinden, den sie nach Meinung von Adrianus' Eltern auf deren Sohn hat. Valeriana ist jedoch fest entschlossen, sich nicht derart verdrängen zu lassen.

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